Katholische Pfarrei St. Marien Dresden-Cotta

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Unsere Chorleiterin stellt sich vor

Claudia, bereits seit einigen Monaten leitest Du unseren Kirchenchor. Dennoch bist Du für die meisten Mitglieder der Pfarrgemeinde ein relativ neues Gesicht. Würdest Du Dich bitte einmal kurz selbst vorstellen? (Fragen Andreas Gutsche)

Mein Name ist Claudia Gericke, ich bin 21 Jahre alt und studiere zurzeit evangelische Kirchenmusik Diplom B hier in Dresden.

Davor habe ich 2015 eine Ausbildung für Kirchenmusik C in Halberstadt abgeschlossen. Von 2007 bis 2014 besuchte ich die Musikbetonte Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe in Zeuthen, wo ich auch mein Abitur ablegte. In dieser Zeit sang ich in einigen Chören mit und sammelte meine ersten Chorleitererfahrungen. In meiner Heimatgemeinde, Mittenwalde (Mark), begleite ich seit 2008 Gottesdienste auf der Orgel und wirke bei vielen Konzerten als Chor- und Solosängerin mit. Neben dem Studium, dem Hochschulchor, den Gottesdiensten und dem Chor singe ich projektweise im Sächsischen Kammerchor mit.

Welche Ziele verbindest Du mit dieser neuen Aufgabe?

Mein Ziel ist mit Menschen Musik zu machen und ihnen die Freude an der Musik und am gemeinsamen Gotteslob weiter zu geben. Wichtig ist mir aber auch, dass die Chorsänger und ich voneinander lernen. Dabei bin ich offen für Neues, freue mich aber auch, wenn ich Traditionen pflegen kann.

Kannst Du konkrete Vorhaben oder Projekte für dieses Jahr nennen?

Die Projekte für dieses Jahr sind für mich erst einmal die Gottesdienste, die der Chor mitgestaltet. Ich versuche sie einerseits vielseitig zu gestalten, andererseits soll auch ein Roter Faden im Programm erkennbar sein.

Gibt es Ideen für gemeinsames Singen mit anderen Chören unserer Verantwortungsgemeinschaft - wie etwa anlässlich des Bischofs-Besuches Anfang Januar?

Mit den anderen Kantoren bin ich schon im Gespräch für weitere gemeinsame Projekte. An Palmsonntag schickt Frau Wartenberg den Bläserchor zu uns, damit wir die Prozession musikalisch begleiten können. Auch andere Projekte sind geplant, wie eine Marienvesper im Mai. Ein bereits fester Termin ist der 17. September, da soll der VG-Chor in der Hofkirche singen. Konkrete Dinge werden aber noch besprochen und rechtzeitig bekannt gegeben.

Woraus schöpfst Du Kraft und Motivation für Deine ehrenamtliche Tätigkeit und wie lange wirst Du die Chorleitung hier bei uns ausüben können?

Meine Kraft schöpfe ich aus der Freude und den Ergebnissen, die binnen kurzer Zeit zu sehen sind. Ich bin jedes Mal wieder überrascht, wie schnell und mit welcher Freude der Chor neues Repertoire erarbeitet. Außerdem wurde ich gut aufgenommen und kann auf konstruktive Kritik bauen und damit meine Arbeit verbessern.

Die Arbeit kann ich voraussichtlich bis zu meinem Studienabschluss 2020 weiter verrichten. Danach muss ich schauen, ob ich  hier noch ein Aufbaustudium absolviere oder wo mich mein(e) Beruf(ung) hin verschlägt. Ich weiß aber jetzt schon, dass es mir schwer fallen wird, den Chor abzugeben. Es sind alle so nett und motiviert neue Stücke zu lernen und neue Herausforderungen anzunehmen.

An dieser Stelle möchte ich alle einladen, die noch nicht im Chor singen. Wir sind eine tolle Gruppe und freuen uns über jeden Sänger/in, es muss auch nicht jeder Ton sitzen, im Vordergrund steht der Spaß an der Musik und die Freude des Miteinander Siengens.