Katholische Pfarrei St. Marien Dresden-Cotta

Vertraut den. neuen Wegen

Aus dem Gemeindeleben

Dresdner Gemeinde baut Brücken bei einem Tag der offenen Kirche

am 22. Oktober in Dresden-Cotta

Am Sonntag der Weltmission, 22. Oktober, hat die Pfarrgemeinde St. Marien in Dresden-Cotta den „Tag der offenen Kirche“ gestaltet. Am Vormittag hat die Gemeinde einen feierlichen Gottesdienst gefeiert, der musikalisch von der Ministrantengruppe gestaltet wurde. 

Neben modernen Stücken aus dem „Liederwald“ wurden auch Lieder aus den Missionsländern gesungen. Die Ministranten haben „Nkembo“ (Glorialied) und das Halleluja in der Lingala-Sprache des Kongos gesungen. Das Danklied „Alabare“ stammte aus Lateinamerika. Die Besucher des Gottesdienstes konnten an diesem Sonntag eine offene, freudige und lebendige Kirche erleben.

Am Nachmittag stand ein Konzert der „Neuen Westsächsischen Chorvereinigung“ aus Chemnitz unter der Leitung von Prof. Georg Christoph Sandmann auf dem Programm. Prof. Sandmann hat das Konzert mit vielen geistigen Impulsen zu den Themen Kirche, Glaube, Gebet und Musik bereichert. Der Leitgedanke lautete „Brückenbauen“, wodurch eine schöne und freudige Atmosphäre entstand.

An das Konzert schloss sich eine interessante Kirchenführung an. Alle Gäste wurden zudem zur Begegnung und einem Empfang im Pfarrsaal eingeladen. Am Sonntag der Weltmission wurde in Cotta klar, dass eine missionarische Kirche eine offene Kirche ist, die Brücken zwischen den Menschen baut.

Text: P. Sylwester Wydra, SVD

Bilder: K. Günther, M. März, S. Wydra


Die Nähe Gottes und Marias spüren

Gemeindewallfahrt der Pfarrei St. Marien, Dresden-Cotta, ins Ermland durch Großpolen und Pommern vom 18. bis 24. September


Die Reisegruppe aus Dresden-Cotta vor dem Rathaus in Posen. (Fotos: privat)

Zu einer siebentägigen Gemeindewallfahrt ins Ermland machten sich Mitglieder der Pfarrei Sankt Marien in Dresden-Cotta am 18. September auf den Weg.

Michael März berichtet: "Nach der Heiligen Messe mit Reisesegen ging es per Bus über Glogau / Głogów in ein Caritasheim nach Santomichel / Zaniemyśl. Von da aus fuhren wir nach Posen zur Stadtführung und anschließend ins Noviziat der Steyler Missionare nach Truppenfeld / Chludowo, wo wir sehr freundlich aufgenommen wurden. Wir besichtigten das Haus, beteten in der Kirche und gingen dann zur Grotte (s. Foto links) und über den Kreuzweg.

Am nächsten Tag fuhren wir in den Wallfahrtsort Dietrichswalde / Gietrzwałd - im dortigen Pilgerhaus bezogen wir für vier Nächte Quartier. Ein sehr schöner Ort mit großen Kreuzwegstationen, Quelle und einer sehr schönen Wallfahrtskirche, in der stündlich Messe gefeiert wird. Auch wir trafen uns dort am nächsten Tag zur Heiligen Messe und fuhren anschließend nach Allenstein /  Olsztyn. Zur Überraschung unseres Gemeindemitglieds Erich Keuchel kamen wir auf dem Heimweg an seinem Geburtsort Rosengarth / Różynka vorbei. Von ihm erfuhren wir auch viel über die Vergangenheit. Am nächsten Tag ging es in den Wallfahrtsort Heiligelinde / Święta Lipka und konnten in der dortigen Wallfahrtskirche ein Orgelkonzert miterleben, haben aber auch selbst gesungen und gebetet.
Über Mikołajki / Nikolaiken, wo wir eine Schiffsfahrt unternahmen, ging es zurück.

Am vorletzten Tag fuhren wir nach Danzig / Gdańsk zur Stadtführung: Wir haben eine sehr schöne Stadt gesehen und die große Marienkirche (s. Foto links) besichtigt. Die Größe dieses Gotteshauses beeindruckte uns sehr!

Bevor wir dann am 24. September nach dem Frühstück zurück nach Dresden-Cotta fuhren, trafen wir uns zum Abschlußgottesdienst.

Unsere täglichen Gebete - ob im Bus, in Kirchen oder anderen Räumen - waren im Tagesablauf immer dabei. Besonderes beteten wir für den am 2. September verstorbenen Domkapitular Michael Bautz, der uns ursprünglich auf dieser Wallfahrt begleiten wollte. 
Wir waren aufgebrochen, um an den religiösen Stätten die Nähe Gottes sowie der Gottesmutter Maria zu spüren.

Unser Dank für die sehr schöne Fahrt gilt auch unserem Pfarrer Pater Sylwester Wydra und den Organisatoren der Reise."

Text: Michael März


 

 

 

Firmung 2017

Am 26.06.2017 haben wir zusammen mit der Gemeinde Hl. Geist/St. Antonius die Firmung von 26 Firmlinge gefeiert. Es war eine berührende Feier.